Aufbau eines Kundenstamms – Wie erstellt man ihn?

Blog

Aufbau eines Kundenstamms – Wie erstellt man ihn?

Aufbau eines Kundenstamms – Wie erstellt man ihn?

Jeder Unternehmer strebt danach, die Verkaufsergebnisse zu steigern. Ein eigener Kundenstamm (Kundenbasis) kann dabei ein sehr hilfreiches Instrument sein. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass das Sammeln von Daten, die zum Aufbau einer ausreichend großen Basis führen, nicht nur einige Zeit in Anspruch nehmen kann, sondern auch die Ergreifung geeigneter Schritte erfordert. Wie erstellt man einen Kundenstamm, um sicherzustellen, dass er korrekt aufgebaut ist?

Ein eigener Kundenstamm – Was ist das?

Um Informationen, die wir vermitteln möchten, an die Konsumenten zu bringen, sind nicht nur Engagement, sondern auch Tools erforderlich, die den gesamten Prozess erleichtern. Was maßgeblich zur Verkaufssteigerung beitragen kann, ist der Aufbau eines Kundenstamms. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine Sammlung von Daten über alle Kunden des Unternehmens. Diese dürfen jedoch nicht mit einer Kundenakte oder einer Datenbank mit personenbezogenen Daten verwechselt werden. Die gesammelten Informationen unterscheiden sich je nach Geschäftsspezifik. Beispielsweise kann ein solcher Satz von Informationen in sozio-demografische Daten unterteilt werden, die Angaben wie Geburtsdatum, Alter, Geschlecht und Einkommen umfassen. Die Sammlung der oben genannten Informationen hilft bei der Erstellung von Marketingkampagnen und der Optimierung des Vertriebs. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Daten, auf denen ein eigener Kundenstamm basiert, ständig geändert werden können.

Warum ist der Aufbau eines Kundenstamms für das Geschäft wichtig?

Es gibt viele Elemente, die zur reibungslosen Geschäftsentwicklung beitragen können. Eines der wichtigsten ist sicherlich der eigene Kundenstamm. Er ermöglicht die Durchführung einer Reihe von Maßnahmen, die, wenn sie gut organisiert sind, nicht nur zur Maximierung der Gewinne, sondern auch zur Steigerung der Kundenzufriedenheit mit den vom Unternehmen angebotenen Produkten oder Dienstleistungen führen.

Das Sammeln grundlegender Daten über Konsumenten und ihre Kaufgewohnheiten ermöglicht die Bereitstellung besserer Dienstleistungen, indem diese an die Bedürfnisse und Präferenzen potenzieller Kunden angepasst werden. Das gute Kennenlernen der Zielgruppe, an die sich das Angebot richtet, ist letztlich die Grundlage für den Erfolg jedes Unternehmens. Man muss jedoch beachten, dass der Aufbau eines Kundenstamms ein kontinuierlicher Prozess ist, der in der ständigen Aktualisierung der vorhandenen Informationen besteht, sowohl hinsichtlich der Aktualität der bereits vorhandenen Daten als auch der Erweiterung der Basis um neue Einträge. Im Allgemeinen ist eine Situation, in der eine Organisation, die ein Unternehmen betreibt, auf die Sammlung oder den Besitz von Daten im Zusammenhang mit den Empfängern ihres Angebots verzichtet, kaum vorstellbar.

Aufbau eines B2B- und B2C-Kundenstamms

Wenn Sie sich fragen, wie Sie einen Kundenstamm aufbauen sollen, beginnen Sie mit der Bestimmung, an wen genau sich Ihre Dienstleistungen richten. Bei der Wahl Ihrer Zielgruppe zwischen einem auf das B2B- oder B2C-Modell ausgerichteten Geschäft, denken Sie daran, dass dies zwei getrennte Zielgruppen sind, bei denen der Kaufprozess völlig unterschiedlich ist. Auch die Ziele und die Impulse, die zu konkreten Entscheidungen führen, werden sich unterscheiden. Aus diesem Grund erfordert die Art und Weise, jede dieser Gruppen zu erreichen, eine andere Taktik. Dies muss bei der Zusammenstellung von Daten berücksichtigt werden, die für Marketing- und Vertriebsaktivitäten hilfreich sind.

Im Falle des B2B-Modells sollte der Fokus auf Informationen liegen, die direkt mit dem Unternehmen zusammenhängen. Dazu gehören unter anderem der Name des jeweiligen Unternehmens, die Art und Größe der Tätigkeit und, was am wichtigsten und offensichtlichsten ist, Daten, die eine Kontaktaufnahme mit dessen Vertretern ermöglichen.

Wenn Ihr Geschäft hingegen B2C-Charakter hat, konzentrieren Sie sich auf die Beschaffung von Daten über Interessen und Kaufverhalten. Auch Alter, Geschlecht und E-Mail-Adresse erweisen sich als nützliches Wissen. Alle oben genannten Informationen werden Ihnen den Aufbau eines Kundenstamms sicherlich erleichtern.

Wie erstellt man einen Kundenstamm?

Jeder Unternehmer sollte wissen, wie man einen Kundenstamm korrekt aufbaut. Ein guter Ort, um mit den Aktivitäten zur Datengewinnung für eine solche Basis zu beginnen, ist das Internet. Die Grundlage für das Geschäft in dieser Zeit ist der Besitz einer eigenen Website, die sowohl das Angebot des Unternehmens als auch die Organisation selbst darstellt. Diese wiederum wird zu einer ausgezeichneten Basis, um potenziellen Kunden die Möglichkeit zu geben, in Kontakt zu bleiben, indem sie sich für einen Newsletter anmelden können. Regelmäßig versendete Inhalte helfen dabei, bei den Internetnutzern Interesse am Angebot zu wecken. Auch soziale Medien können in diesem Fall nützlich sein, über die wir viel über die Erwartungen der Konsumenten an das Angebot und die Marke erfahren können. Das Wissen über die Art und Weise der Erstellung von Datenbanken und deren anschließende Umsetzung in die Praxis ist ein wichtiges Element auf dem Entwicklungsweg des Unternehmens.

Firmendatenbank – Wie nutzt man sie legal?

Heutzutage entscheiden sich viele Unternehmen, die im B2B-Modell tätig sind, um den Umsatz zu steigern, für Maßnahmen, die darauf abzielen, potenzielle Kunden mit Informationen über ihre Produkte zu erreichen. Dieser Prozess wird durch eine ordnungsgemäß gesammelte Firmendatenbank erleichtert. Im Falle der Entscheidung, die Basis selbst aufzubauen, stehen viele Werkzeuge zur Verfügung, die diesen Prozess erleichtern. Häufig ist jedoch auch der Kauf fertiger Datenbanken von anderen Subjekten üblich. Woher bekommt man eine Firmendatenbank und wie macht man das legal?

Woher bekommt man eine Firmendatenbank?

Nachdem man sich für den Kauf einer bereits fertigen Kundendatenbank auf dem Markt entschieden hat, stellt sich die Frage: „Woher bekommt man eine Firmendatenbank?“. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Informationen über Unternehmen zu beschaffen. Eine davon ist die selbstständige Zusammenstellung, direkt von den Kunden. Obwohl dies ein langwieriger Prozess ist, ist sein Vorteil, dass er sehr effektiv ist. Er kann auf viele verschiedene Arten durchgeführt werden, z. B. durch die Verwendung von Kontaktformularen auf Websites. Es ist jedoch ratsam, sich zuvor um einen geeigneten Lead-Magnet in Form eines Rabattcodes oder der Erstellung wertvoller Inhalte im Rahmen des Content-Marketings zu kümmern, die Kunden dazu anregen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Zu den weiteren Methoden gehören auch das Sammeln von Daten während Webinaren, verschiedenen Events oder dank Telemarketing. Auch soziale Medien, wie Facebook oder LinkedIn, können sehr nützlich sein. Häufig wird auch das Mailing an Firmen genutzt.

Ein legaler, DSGVO-konformer Prozess muss einige wichtige Regeln beachten. Zuallererst müssen die Kontaktdaten freiwillig zur Verfügung gestellt worden sein. Darüber hinaus muss um Zustimmung zur Präsentation eines kommerziellen Angebots gebeten werden. Zur Erstellung der Datenbank können öffentlich zugängliche Informationen verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Einträge in Grundbüchern (Księgi Wieczyste), dem Landesgerichtsregister (KRS), dem Zentralregister und Informationsdienst über die Wirtschaftstätigkeit (CEIDG) sowie auf Internetportalen. Allerdings ist bei der Verwendung dieser Art von Daten große Vorsicht geboten.

Firmendatenbanken zum Kauf

Falls ein bestimmtes Unternehmen die Informationen über potenzielle Kunden nicht selbst sammeln möchte, kann es die Dienstleistung des Kaufs einer fertigen Firmendatenbank in Deutschland/Polen in Anspruch nehmen. Vor Abschluss der Transaktion muss sichergestellt werden, dass die Informationen DSGVO-konform beschafft wurden. Andernfalls trägt das Unternehmen, das die Datenbank erwirbt, die Verantwortung für die rechtswidrige Nutzung der erlangten Informationen und nicht das Unternehmen, das sie verkauft hat.

Es gibt zwei Möglichkeiten, sie zu erwerben. Die erste ist die Übertragung nach dem „Administrator zu Administrator“-Prinzip. In diesem Fall muss der Nutzer zustimmen, dass seine Daten an Dritte weitergegeben werden. Die zweite Möglichkeit ist die Situation, in der ein Unternehmen von einem anderen aufgekauft wird. Der neue Administrator erwirbt die Rechte des vorherigen und erhält somit Zugang zu den zuvor gesammelten Informationen, die die Firmendatenbanken in Deutschland/Polen enthalten. Er kann sie wie der vorherige Eigentümer verwenden.

Firmendatenbank und DSGVO

Im Jahr 2018 traten die DSGVO-Bestimmungen in Kraft, die einen signifikanten Einfluss auf die Marketingaktivitäten hatten. Auch die Art und Weise der Sammlung von Firmendatenbanken in Deutschland/Polen hat sich geändert, daher ist es ratsam, sich mit der oben genannten Verordnung vertraut zu machen, bevor man mit dem Prozess beginnt. Die Datenschutz-Grundverordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten natürlicher Personen durch Unternehmen. In der Praxis bedeutet dies, dass die Möglichkeit, Informationen über potenzielle Kunden zu erwerben und zu nutzen, allein von diesen abhängt.

Um die Daten für Marketingaktivitäten zu verwenden, müssen Konsumenten zunächst die entsprechenden Zustimmungen erteilen, die bestimmte Anforderungen erfüllen müssen. Vor allem sollte darauf geachtet werden, dass sie gut sichtbar und leserlich verfasst sind. Darüber hinaus sollten sie klar festlegen, womit der Nutzer einverstanden ist und zu welchem Zweck die Unternehmen die Daten sammeln. Im Falle der direkten Übermittlung von Informationen können diese auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO verarbeitet werden; der Nutzer hat jedoch das Recht, die erteilte Zustimmung jederzeit zu widerrufen. Aus diesem Grund kann die Firmendatenbank ständigen Änderungen unterliegen.

Firmendatenbanken in Deutschland – Was zeichnet sie aus?

Im Falle von Unternehmensdatenbanken werden Informationen über die Funktionsweise eines bestimmten Unternehmens gesammelt. Dazu können gehören:

  • Art der Geschäftstätigkeit,
  • Anzahl der Beschäftigten,
  • Identifikationsnummern (z. B. Steuernummer oder statistische Kennziffern),
  • Finanzinformationen,
  • Firmenadresse,
  • Telefonnummer.

All dies spielt eine wichtige Rolle im Lead-Generierungsprozess, der letztendlich zum Verkauf führt. Daher ist es ratsam, sicherzustellen, dass all diese Daten in der Basis enthalten sind. Es ist auch zu beachten, dass dies keine abgeschlossene und endgültige Liste der benötigten Daten ist. Abhängig von der Art des Angebots und den Bedürfnissen potenzieller Kunden können zusätzliche Daten erforderlich sein, um die Datenbank noch effektiver zu machen. Deren Auswahl hängt jedoch von den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens und der Konsumenten ab.

Siehe auch